Ich lebe meine Träume und träume mein Leben, gemittelt zwischen Himmel und Erde. Ich bin eingebunden in dîe Wärme meiner Familie, in ein großes Netzwerk von Freunden, Wegbegleitern, Lehrern; Menschen, die meine Träume und Visionen mit tragen, mit mir bauen am gemeinsamen Werk Welt.
Seit 20 Jahren arbeite ich in meiner eigenen Werkstatt-Galerie als Schmuckschamanin, gestalte Unikatschmuck und Amulette, ich habe in über 190 Ausstellungen im In– und Ausland meine Arbeiten gezeigt. In dieser Zeit habe ich bei Schamanen und Heilern aus aller Welt alternative Heilmethoden und gelebte Spiritualität kennengelernt. Beides beeinflusst meine Schmuck- und Heilarbeit.
Kulturelle Entwicklung und Anerkennung kultureller Vielfalt sind von
grundlegender Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen, für die Bewältigung
von Krisen. Frieden und Sicherheit können langfristig nicht allein durch
zwischenstaatliche Vereinbarungen gesichert werden, sondern müssen auf der
intellektuellen und moralischen Solidarität der Menschen beruhen.

Ich bin 1954 geboren im Voralpenland, geboren in einer Zeit und Landschaft,
die noch offen war für Sagen, Märchen und Geschichten. Worte hatten für mich von
Kindheit an eine eigene Magie, einen eigenen Zauber. Aber auch Findeldinge,
Materialien hatten ihre geheime Sprache. Ich habe kleine Rindengärten gestaltet
und mir dazu Geschichten ausgedacht. Im Gymnasium war mir, ich müßte mich
entscheiden, zwischen Kunst oder Sprache. Bis heute aber befruchten sich beide
Bereiche gegenseitig, bewohnen einen gemeinsamen Raum in mir.
Eine
Kindheitserfahrung ist auch, dass Frauen ganz selbstverständlich heilen, für die
Familie, die Nachbarschaft, die Verwandten, sei es durch Kräuter und
selbstgemachte Salben und Tinkturen oder durch Besprechen und Handauflegen.
Meine Beschäftigung mit den Naturheilweisen der Völker, mit schamanischem Heilen
war auch ein Weg zurück zu meinen Wurzeln.